Segler
Martin Ranft

Kommandantenloge München

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Martini Ranft –
ein Seglerleben –
beschrieben von Wolfgang Gall
Von der  Ziegenschaluppe
zum High-Tech-Cat

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Kapitänskarrieren an  fernen Küsten

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Martin RANFT
geb. am: 21.09.1958
Deutscher, ledig

 Wohnung Deutschland: Stöberlstr. 46, D-80686 München

 (Nov.-April) Tel: +49-89-580 84 64 oder  +49-160-546 97 83

 MartinRanft@gmx.de
 Wohnung Kreta (GR): Ionias 84, GR 74100-Rethymno/Kreta

 (April-Nov.) Tel: +30-28310-50212 oder +30-6938-733 590

1978   abgeschlossene kaufmännische Lehre im
            Groß- und Außenhandel (Stahlgroßhandel)
1980 Fachabitur (Wirtschaft)
1984  Diplombetriebswirt (Fachhochschule Berlin)
1982-1988  Skippertätigkeit auf diversen Charterschiffen, Überführungen, Jugendseglern usw.
1988-1990  angestellt als Segellehrer für Hochseesegelausbildung
           in Theorie und Praxis bei Segelschule „Weiss-Blau“ München
1991-1995   aktiver Teilhaber bei Segelschule „JOJO“ München (Binnen- und Hochseesegelausbildung,
            sowie Motorbootscheine)
1996-2003   Eigentümer und Betreiber der Wassersportstation am 5-Sterne-Hotel „CretaPalace“ in Rethymno                auf Kreta  Segelerfahrung:  ca. 35.000 sm bei Törns und Überführungen im (1980-heute)  gesamten                       Mittelmeer,Atlantiküberquerungen,  Kanarische Inseln, Azoren und in der Karibik.
           Befähigungsnachweise siehe extra Aufstellung

„Wenn ich einmal groß bin, werde ich Kapitän und hole Dich mit meinem Schiff ab!“. Die kleine Sabine mit den langen Zöpfen aus der 1. Klasse  Volksschule in Potsdam der Sechziger mußte lange warten bis ihr damaliger Held sein Versprechen aus dem Jahr 1963 einlöst, doch bald könnte soweit sein. Denn erstens könnte der mittlerweile zart Ergraute  jetzt unbehelligt nach Ostberlin segeln und zweitens baut er wieder mal ein Schiff, und zwar ein großes. 

Er, Martin Ranft (in Seglerkreisen Martini genannt, obwohl er nicht trinkt) hat diesbezüglich schon einiges  hinter sich. Die legendäre Liebe zur See konnte zwar hinter dem „antifaschistischen   Schutzwall“, auch Mauer  genannt nicht so richtig  zum Ausbruch kommen, aber irgendwie in den Westen gelangt, stand er  1978 zum ersten Mal mit den Füßen im  Mittelmeer, genauer gesagt im Studenten Tauchcamp Medusa auf der kleinen Insel Sankt Helena vor Sithonia. Alle  hatten damals wenig  Geld, aber viel Schwung. Jede Buchung rettete das Unternehmen. Dort lernte Martini , wie man mit Nichts etwas auf die Beine stellt und stieg sofort in die Wassersportbranche ein. Die Eleven der Wassersportbranche   hatten  wenig  Ahnung, aber davon sehr viel. Bereits ein Jahr später, nannten sie  ein unsäglich altes und marodes Kaiki namens JENNY ( ex Hagias Sofia )  ihr  stolzes eigen. Noch kurz davor wurden mit ihr blöckende Ziegen und  deren würziger  Feta auf die kargen Inseln Nordgriechenlands gesegelt. Betrieben wurde die Schaluppe von einem uralten Glühkopfmotor mit  Schwungrad und einem dazugehörigen Bootsmann, der jedes Jahr einen Finger beim Anwerfen des antiken Jockels verlor. Nach kreativem Umbau durch Martini entstand eine nostalgisch, mediterrane   Alternative zu den von Osmose geplagten Charterjachten der Siebziger.  Die Kunden von damals schwärmen  noch heute  von tragikkomischen JENNY Törns zwischen Retsina  und Reparatur, Metaxa und  Motoröl. Ranft  brachte stets alles wieder zum Laufen und  sich seinen zweiten Spitznamen „Ölprinz“ ein.  Die ersten „wilden“ Jahre des Vercharterns erzielten sogar einen kleinen Gewinn, so daß der Ölprinz zum großen  zweiten Umbau anhub und  bald darauf  ein recht  ansehnlicher Oldtimer  vom Schlitten  einer atemberaubend schlampigen Werft auf Chalkidiki rutschte. Die Werft war mittelalterlich, ebenso die  Kulisse des Geschehens , da gegenüber den erwürdigen Klöstern der Halbinsel Athos gelegen. 1000 Jahre schauten dem maritimen Treiben zu, das sich „Inselbuchtenbummeln“ nannte und aus frustrierten Bürohengsten für 2 Wochen verwegene Gesellen machte . Sie segelten zu den Küsten des Lichtes und brachten es in  ihren Herzen heim.  Die nächsten Lern-und WQanderjahre machten aus dem braungebrannten Schlacks ein gestandenes Mannsbild mit  FH Wirtschafts-Diplom und Segellehrerstelle bei namhaften Schulen und Bordpädagogischen Einrichtungen.  

Jahrzehnte, Dutzende von Schiffen, hunderte von Törns, Ausbildungsstunden und  Tausende von Seemeilen später will es unser Martini nochmal wissen. Nach den alten Männlichkeitskriterien vom gepflanzen Baum, geschriebenen Buch, gefahrenem Zwölfzylinder soll es der Neubau eines „XL Cats“ (19x8 Meter) sein. Großes soll entstehen und wir werden berichten.

Fragen zur Gestaltung dieser Homepage bitte an harald.anders@email.de

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